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Thailand

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Zentral-Thailand

Zentral-Thailand / Die Regionn

Die Zentral-Region reicht vom zerklüfteten Gebirge im Westen, wo Thailand an Burma grenzt, bis zum nordöstlichen Plateau; nach Norden reicht sie in etwa bis zur Stadt Nakhon Sawan, wo die Flüsse Ping, Wang, Nan und Yom zusammenfliessen und den Chao-Phaya-Fluss (Fluss der Könige) formen, der südwärts durch Bangkok fliesst, bevor er in den Golf von Thailand mündet; in südlicher Richtung reicht die Zentral-Region (eher kulturell und verwaltungsmässig als geographisch) tief in die Malaiische Halbinsel, bis zur Provinz Prachuap Khiri Khan, wo Thailand weniger als 20 km breit ist, ein schmaler Landstreifen zwischen dem burmesischen Gebirgszug und dem Golf von Thailand.

Der Chao-Phaya-Fluss bewässert die Zentralebene, eine der wichtigsten Anbaugebiete von Reis auf der Welt, und speist ein weitverzweigtes Netz von Kanälen. Obwohl das Kanal-Netz heute viel von seiner wirtschaftlichen Bedeutung, in erster Linie für den Transport, eingebüsst hat, trägt es doch nach wie vor zum landschaftlichen Reiz Zentral-Thailands bei.

Die Zentral-Region ist ausserordentlich reich an historischen Stätten. Dazu gehören in erster Linie zahlreiche Bauwerke in der Hauptstadt Bangkok (für Informationen über Bangkok sehen Sie bitte das Bangkok-Kapitel dieses Buches), aber auch Ruinen und Bauwerke in Ayutthaya und Nakhon Pathom, um nur zwei weitere Städte zu nennen.

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Zentral-Thailand / Wirtschaft

Reisanbau
Reisanbau - das traditionelle Rückgrat der thailändischen Wirtschaft

Dank fruchtbarer Böden und eines gut entwickelten Bewässerungssystems hat die Zentral-Region eine stabile wirtschaftliche Basis als Produzent landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Darunter sind Reis, Mais, Zuckerrohr, Gemüse und Früchte. Viehzucht wird für den örtlichen Bedarf und für den Export betrieben. Ausserdem verfügt die Region über wichtige Rohstoffe wie Eisenerz, Phosphate, Kalk, Blei und Edelsteine.

Die Nähe zu Bangkok hat zu einer dichten Industrie-Ansiedlung auch ausserhalb der Hauptstadt geführt, wobei die in Zentral-Thailand ausserhalb von Bangkok ansässigen Firmen die Infrastruktur der Hauptstadt mitnutzen können, aber weniger unter den gedrängten Verkehrsverhältnissen und den hohen Landpreisen in der Hauptstadt leiden.

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Zentral-Thailand / Pattaya

Pattaya liegt 147 km sastlich von Bangkok, ungehr zwei Stunden mit dem Bus.

Im Jahre 1950 gab es nur ein paar Häuser in Pattaya; der Ort war ein kleines Fischerdorf, unberührt, aber ohne besonderes Flair, und ohne die geringste touristische Infrastruktur. In 40 Jahren entwickelte Pattaya sich zu einer Stadt beachtlicher Grösse. Auslöser der Entwicklung war der Vietnam Krieg. Während des Krieges bauten die US-Streitkräfte in Sattahip bei Pattaya einen Marinestützpunkt, der zu einer Drehscheibe bei Marinebewegungen wurde.

Pattaya-Strand

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Zentral-Thailand / Pattaya / Pattaya-Endeckungstour

4. Pattaya Entdeckungstour - täglich am Vormittag oder Nachmittag. Im Verlauf dieser Tour in die Umgebung Pattayas werden ein buddhistisches College, eine Orchideenfarm, ein Steinmetzdorf, der Strand von Bang Saen und ein Gross-Aquarium besucht.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Halbtages-Touren / Mini Siam

Täglich am Vormittag kann diese grosse Anlage mit Unterhaltungsprogramm besucht werden.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Halbtages-Touren / Elefanten-Kral

Dickhäuter in Aktion. Es wird gezeigt, wie mit Elefanten gearbeitet wird, und wie die Kolosse gezähmt und trainiert werden - ein Programm, das täglich für den Nachmittag angeboten wird.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Halbtages-Touren / Suan Nong Nooch

Täglich am Vormittag kann diese grosse Anlage mit Unterhaltungsprogramm besucht werden.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Restaurant Ruen Thai

Das führende Thai-Restaurant in Pattaya; täglich zwischen 19:30 und 23:00 Darbietungen thailändischer Tänze; sehr schöner, grosser, offener Gebäude-Komplex, der aus alten Thai-Häusern aus Teakholz zusammengesetzt wurde.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Wat Yansangwararam

Der buddhistische Tempel Wat Yansangwararam in moderner Thai-Architektur steht unter dem Patronat von König Bhumiphol. Es liegt 12 km südlich von Pattaya, 3 km vor dem Nong-Nooch-Dorf. Eine Meditationskurs für Männer wird täglich um 6:00 und 18:00 abgehalten.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Elefanten-Kral

Der Kral hat für Touristen ein ähnliches Programm wie das Elefanten-Dorf. Der Kral liegt hinter dem Pattaya-Waisenhaus an der Sukhumvit-Fernstrasse, in der Nähe der Einmündung der Central Pattaya Rd. Showtime ist täglich um 10:00 und 14:30.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Elefanten-Dorf

In dem Dorf kann Elefanten in klassischen Funktionen wie der Waldwirtschaft, in der Kriegsführung und bei festlichen Anlässen, aber auch bei Zirkus-Darbietungen wie Fussball-Spielen, zugeschaut werden. Ebenfalls demonstriert wird, wie man früher Elefanten gejagt hat, und wie domestizierte Dickhäuter gehalten werden.

Das Elefanten-Dorf liegt an der Strasse zum Siam Country Club Golfplatz, ungefähr 5 Kilometer von Pattaya entfernt, in der Nähe des Reo-Reitparks.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Pattaya Park

Dieser Park zwischen Süd-Pattaya und dem Jomtien-Strand ist fürs feuchte Amüsement. Es gibt grosse Wasser-Rutschbahnen, Wellenbecken und ein grosses Planschbecken für kleine Kinder. Zum Park gehört auch ein Restaurant, und es gibt Umkleidekabinen und Schliessfächer.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Mini Siam

Mini Siam ist ein thematisch gestalteter Park, in dem thailändisches Kulturerbe en miniature ausgestellt ist. Zu sehen sind Modelle der wichtigsten Gebäude und Kunstobjekte der thailändischen Kultur verschiedener Zeitperioden vom Altertum bis in die Gegenwart.

Über 100 Modelle im Massstab 1:25 stehen auf einem 1,8-Hektar-Grundstück in einem Park von 4,6 Hektar, der mit vielen verschiedenen Baumarten bepflanzt ist.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Suan Nong Nooch

Suan Nong Nooch ist eine thematisch gestalteter Park, ungefähr 15 km südlich von Pattaya in Richtung Sattahip. Der Park versucht, die Atmosphäre eines traditionellen thailändischen Dorfes wiederzugeben. Es werden Prozeduren wie die Zuckerherstellung gezeigt, es gibt eine kleine Elefantenshow und Hahnenkämpfe. Im Thai Handicraft Center werden kulturelle Vorführungen gezeigt. Dazu gehören Phuthai-Tänze und Thai-Boxen.

Auf dem grossen Gelände von 200 Hektar gibt es auch eine Kokosnuss- und Mango-Plantage, einen Orchideengarten, einen Kakteengarten und andere botanische Gärten.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Naklua-Strände

Wong-Amat-Strand, Pattaya / Naklua
Foto: Wong-Amat-Strand, Pattaya / Naklua

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Unmittelbar nördlich des Pattaya-Strandes, zwischen dem eigentlichen Pattaya und dem Fischerdorf Naklua, gibt es drei weitere kleine Strände.


Karte von Naklua, Pattaya






Der sauberste und schönste ist der Wong-Amat-Strand, and dem ein grosses Hotel und mehrere Condominium-Hochhäuser stehen. Der Bereich Pattayas, der im Umkreis dieses Strandes liegt, ist als Little Germany bekannt, da sich dort zahlreiche Hotels, Gaststätten und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt haben, die entweder deutsch (bzw. schweizerisch oder österreichisch) gemanagt sind, oder sich hauptsächlich an ein deutschsprachiges Publikum wenden.

Die beiden Strände nordöstlich des Wong-Amat-Strandes, die in einer Publikation der thailändischen Tourismusbehörde als Palm Beach und Crescent Moon Beach ausgewiesen sind, haben nur wenig touristische Bedeutung.

Die Meeresküste im Fischerdorf Naklua ist als Strand eigentlich nicht zu bezeichnen - obwohl sie das vor vielen Jahren sicherlich einmal war. Inzwischen ist der Küstenstreifen entlang dem Dorf Naklua aber verschlickt.

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Zentral-Thailand / Pattaya-Strand / Jomtien-Strand

Dieser Strand, ungefähr 4 km lang, ist der zentrale Strand von Pattaya und Umgebung. Allerdings ist er zum Baden nicht mehr der geeignetste, da dort zahlreiche Boote anlegen, und auch das Wasser nicht das sauberste ist. Parallel zum Strand verläuft in Nord-Süd-Richtung die Beach Road. Der nördliche Teil des Strandes ist das ruhigere Gebiet, wohingegen der südliche Teil beidseits der Beach Road von Läden, Restaurants, Diskotheken, Bars und Nachtclubs gesäumt ist.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Ko Larn

Die Insel, zu erreichen in 45 Minuten mit einem gewöhnlichen Boot oder in 15 Minuten mit einem Schnellboot, ist die grösste der Pattayas Küste vorgelagerten Inseln. Attraktionen sind Korallenriffe, die von Booten mit einem gläsernen Boden angeschaut werden können, Schnorcheln, Gerätetauchen, Windsurfen, Wasserskifahren und Segeln mit Fallschirmen, die über ein Drahtseil von einem Schnellboot gezogen werden. Hochseefischen ist beliebt in den Gewässern um Ko Larn und die benachbarten kleineren Inseln. Es gibt viele Fisch-Restaurants an den Hauptstränden der Insel.

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Zentral-Thailand / Pattaya / Touren

Von allen Reiseveranstaltern bietet reiseagentur das wahrscheinlich umfangreichste Angebot an Touren in und um Pattaya an - und dies zu überaus günstigen Preisen.

reiseagentur hat ein Zweigbüro in Pataya, an das man sich in allen Reiseangelegenheiten wenden kann - auch wenn sie nicht nur Pattaya und Umgebung betreffen.


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Zentral-Thailand / Pattaya-Strand

Beach Road, Pattaya
Beach Road, Pattaya

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Dieser Strand, ungefähr 4 km lang, ist der zentrale Strand von Pattaya und Umgebung. Allerdings ist er zum Baden nicht mehr der geeignetste, da dort zahlreiche Boote anlegen, und auch das Wasser nicht das sauberste ist. Parallel zum Strand verläuft in Nord-Süd-Richtung die Beach Road. Der nördliche Teil des Strandes ist das ruhigere Gebiet, wohingegen der südliche Teil beidseits der Beach Road von Läden, Restaurants, Diskotheken, Bars und Nachtclubs gesäumt ist.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In

Bridge













Photo: Bridge to the Royal Palace

Bang Pa-In ist ein kleiner Ort, etwa 60 km nördlich von Bangkok. Er ist berühmt für seinen Königspalast, der typischerweise auf Touren von Bangkok nach Ayutthaya besucht wird.

Die Anlage, zu der auch ein kleiner See gehört, wurde ursprünglich von König Prasattong (regierte 1630-1655) erbaut. Bang Pa-In war Landwohnsitz jedes Ayutthaya-Herrschers nach König Prasattong. Als jedoch die Hauptstadt nach Bangkok verlegt wurde, blieb das Schloss in Bang Pa-In für 80 Jahre ungenutzt. Erst während König Mongkuts Regierungszeit (1851-1868) wurde der Komplex wieder als königlicher Wohnsitz hergerichtet. König Mongkut liess auch einen neuen Palast erbauen.

Sein Sohn, König Chulalongkorn (Rama V, regierte 1868-1910), fand an dem Palast grossen Gefallen und hielt sich jedes Jahr für eine Zeitlang dort auf. Er brachte die Anlage in die Form, in der sie sich heute präsentiert.

Das Bang Pa-In Palast-Grundstück ist geöffnet täglich 8:00-12:00 und 13:00-15:00.

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Zentral-Thailand / Ayutthaya

Antike Buddha-Statuen in Ayutthaya












Photo: Antike Buddha-Statuen in Ayutthaya

Die historische Stadt Ayutthaya, 72 km nördlich von Bangkok, war die Hauptstadt Thailands (oder vielmehr Siams, wie das Land bis 1946 hiess) für 417 Jahre. Heute ist sie eine der touristisch wichtigsten Attraktionen des Landes. Viele historische Ruinen und Kunstgegenstände können in der Stadt besichtigt werden.

Ayutthaya wurde im Jahre 1350 zur Hauptstadt des neuen aufstrebenden siamesischen Königreichs, nachdem es zuvor nur eine kleine Handelsstadt gewesen war. Während Ayutthaya die Hauptstadt Siams war, regierten 33 Könige verschiedener Dynastien das Land und die Stadt. Sie machten Ayutthaya zu einer Stadt, die für die längste Zeit ihrer Existenz um einiges grösser war, als irgendeine Stadt in Europa, und die bisweilen an den Glanz des alten Rom heranreichte. Im Jahre 1767 wurde die Stadt von den Burmesen erobert und völlig zerstört.

Ayutthaya ist heute eine faszinierende Ansammlung grossartiger Ruinen, und kein Thailand-Besucher mit auch nur dem geringsten Interesse an Kultur oder Geschichte sollte sich einen Besuch in Ayutthaya entgehen lassen.

Karte von Ayutthaya

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Zentral-Thailand / Samut Sakhon

Wie viele thailändische Städte, so wurde auch Samut Sakhon, 28 km westlich von Bangkok an der Fernstrasse 35 (der Thonburi - Pak Tho-Fernstrasse), mehrmals umgetauft. Vor mehr als 450 Jahren war die Stadt als Muang Tha Chin (Stadt des chinesischen Piers) bekannt, wahrscheinlich deshalb, weil damals regelmässig chinesische Dschunken die Stadt besuchten. Im Jahre 1548 befahl König Phra Maha Chakrapat, dass die Stadt zum Rekrutierungszentrum für Truppen aus den umliegenden Provinzen gemacht werde, und er nannte Tha Chin um in Sakhon Buri.

Im Jahre 1704 besuchte König Sua (Sanphet VIII) auf einer Reise durch den Klong Khok Kham (Khok-Kham-Kanal), wie üblich auf einer Ekkachai (eine königlichen Barkasse) die Stadt. Der Kanal hatte damals zahlreiche Kurven, sodass es dem Steuermann, Phanthai Norasing, einmal nicht gelang, die Barkasse korrekt zu steuern. Die Barkasse streifte den herunterhängenden Ast eines Baumes und wurde am Bug beschädigt.

Die Palastgesetze sahen damals dafür die Todesstrafe vor. Da der König jedoch gerne eingestand, dass der Schaden nicht auf die Unfähigkeit des Steuermanns zurückzuführen war, sondern auf Konstruktionsmängel am Kanal, wollte er den Steuermann keineswegs hinrichten. Dieser bestand jedoch darauf, die Todesstrafe zu erleiden - mit der Begründung, die Würde der Palastgesetze müsse gewahrt werden.

Nach einigem Zögern wurde Steuermann Phanthai Norasing auf eigenen Wunsch dann doch noch hingerichtet. Zum Andenken an seinen Steuermann befahl König Sua jedoch, dass ein neuer Kanal gegraben werde, in dem es keine scharfen Kurven wie im Klong Khok Kham geben durfte. Dieser neue Kanal wurde in der Regierungszeit von König Thaisa fertiggestellt und es wurde ihm der Name Klong Mahachai gegeben. Aus Sakhon Buri wurde daraufhin Muang Mahachai.

Die Stadt erhielt ihren gegenwärtigen Namen, Samut Sakhon, während der Regierungszeit von König Rama IV (König Mongkut, regierte 1851-1868). Umgangssprachlich wird aber bis heute auch der Name Mahachai verwendet.

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Zentral-Thailand / Nakhon Pathom

Nakhon Pathom, die Hauptstadt der Nakhon-Pathom-Provinz, 56 km westlich von Bangkok, hat eine Geschichte, die mindestens ins Jahr 150 vor Christi Geburt zurückreicht. Die Stadt ist ausserdem von religiöser Bedeutung, da man annimmt, dass über sie der Buddhismus in einem Gebiet eingeführt wurde, das heute in etwa dem Staatsgebiet Thailands entspricht. Allerdings wurde dieses Gebiet zur damaligen Zeit noch nicht von Thais, sondern überwiegend von Mons bewohnt, einem Volk das ethnisch mit den Khmers verwandt ist. Religiös motivierter Tourismus ist heute ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt.

Die Stadt Nakhon Pathom

Photo: Die Stadt Nakhon Pathom

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Zentral-Thailand / Damnoen Saduak

Flussmarkt in Damnoen Saduak
Flussmarkt in Damnoen Saduak

Damnoen Saduak ist eine kleine Stadt in der Ratchaburi-Provinz, etwa 110 km südwestlich von Bangkok. Damnoen Saduaks Hauptattraktion ist der dortige berühmte Flussmarkt.

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde in Zentral-Thailand (einschliesslich Bangkok) hauptsächlich mit dem Boot entlang der Kanäle (oder Klongs auf Thai) eingekauft. Das Kanalsystem Bangkoks war so dicht, dass die Stadt bisweilen als das Venedig des Ostens beschrieben wurde.

In Bangkok wurden längst die meisten Klongs aufgefüllt und in Strassen umgewandelt. Südwestlich von Bangkok (auf der Thonburi-Seite), hauptsächlich entlang des Mae-Klong-Flusses (auf deutsch: Mutter-der-Klongs-Fluss - es handelt sich bei der Mutter aller Klongs aber tatsächlich um einen Fluss, nicht um einen Kanal).

Auf den Flussmärkten in und um Damnoen Saduak drängen sich oft hunderte von Booten von Verkäuferinnen. Verkauft werden hauptsächlich agrarische Erzeugnisse, aber man findet auch Küchen-Utensilien, und selbstverständlich gibt es auch Boote, die zu Garküchen umfunktioniert wurden.

'Damnoen-Saduak-Flussmarkt' ist der Name, der üblicherweise in Touristen-Broschüren verwendet wird - eben weil er in der Stadt Damnoen Saduak liegt. Für die Einwohner der Stadt dagegen heisst der Markt Klong-Lat-Phli-Flussmarkt.

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Zentral-Thailand / Lopburi

Stadt Lopburi
Photo: Blick in die Stadt Lopburi.

Lopburi, 153 km nördlich von Bangkok, ist eine Stadt mit einer langen interessanten Geschichte, die rund 1000 Jahre zurückreicht. Zuerst war Lopburi, das damals Lavo hiess, eine wichtige Khmer-Stadt (die Khmers beherrschten in den ersten zwei Jahrhunderten dieses Jahrtausends einen Grossteil dessen, was heute thailändisches Staatsgebiet ist).

Als der Khmer-Einfluss zu schwinden begann, wurde Lopburi ein unabhängiger Stadtstaat, dessen Machtbereich bis zur Küste des Golfs von Thailand reichte. Eine Thai-Stadt war Lavo zu dieser Zeit allerdings immer noch nicht, da die Gegend überwiegend von Khmers besiedelt war. Das Königreich Lavo bestand bis zum Ende des 13. Jahrhunderts und wurde dann in das Königreich Sukhothai integriert. Viele Monumente im Khmer-Stil haben bis in die heutige Zeit überdauert.

Karte von Lopburi

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1664 machte König Narai, einer der wichtigsten Könige in der Geschichte Ayutthayas, Lopburi zur zweiten Hauptstadt seines Reiches. Zeit seines Lebens hielt König Narai sich mehr in Lopburi als in Ayutthaya auf. Mit der Hilfe französischer Architekten errichtete er eine grosse Zahl neuer Paläste und anderer Gebäude, von denen die meisten in einer eigentümlichen Mischung aus europäischen und siamesischen Stilelementen erbaut wurden, wie etwa der königliche Palast und die königliche Empfangshalle. Westliche Technologie wurde mit dem Bau einer Rohr-Wasserversorgung für das Palastgelände angewandt.

König Narai war der erste Thai-Monarch, der diplomatische Beziehungen zu europäischen Staaten, insbesondere zu Frankreich, knüpfte. Er steuerte eine ausserordentlich fremdenfreundliche Politik, die von seinen Nachfolgern jedoch aufgegeben wurde.

Lopburi wurde von der burmesischen Invasion im Jahre 1767, während der Ayutthaya gänzlich niedergebrannt wurde, nur wenig betroffen. In der Stadt ist deshalb mehr intakte alte siamesische Architektur zu besichtigen als in Ayutthaya.

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Zentral-Thailand / Petchburi

View, Petchburi town

Petchburi ist eine geschäftige Stadt, die einst ein wichtiger Militärstützpunkt war.

Karte von Petchburi

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Zentral-Thailand / Petchburi

City Pillar


























Photo: Tempel des Stadt-Heiligen, Kanchanaburi

Kanchanaburi ist die Hauptstadt der Kanchanaburi-Provinz. International bekannt ist Kanchanaburi in erster Linie für die sogenannte Todesbahn und die Brücke über den River Kwai. Archäologen schätzen die Umgebung von Kanchanaburi wegen der Beerdigungsstätten aus der Steinzeit. Naturfreunde kommen wegen der abenteuerlich schönen Landschaft.

Die Stadt Kanchanaburi liegt 129 km westlich von Bangkok (ungefähr 2 Stunden mit dem Bus über eine gute Strasse) am Zusammenfluss des Kwai Noi (kleinen Kwai) und Kwai Yai (grossen Kwai), die im Ta-Now-Sri-Gebirge entspringen, das Thailand und Burma trennt, und den Mae-Klong-Fluss formen. Die gegenwärtige Provinz-Hauptstadt ist vergleichsweise neuen Datums, da sie erst unter König Rama III (regierte 1824-1851) im Jahre 1833 gegründet wurde. Die alte Stadt Kanchanaburi lag 18 Kilometer entfernt.

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Zentral-Thailand / Bangsaen-Strand

Der Bangsaen-Strand, 10 km von der Stadt Chonburi entfernt, ist besonders beliebt bei einheimischen Touristen, da er sich für Tagestouren von Bangkok eignet. Ein Abschnitt des Strandes wurde für Verkaufsstände eingerichtet, an denen örtliche Spezialitäten zubereitet werden. Liegestühle können auch gemietet werden. Gegen eine kleine Gebühr kann man am Strand duschen.

Zentral-Thailand / Ko Samet

Karte von Ko Samet und Umgebung

Die Samet-Insel hat schöne Strände und faszinierende Tauchplätze. Ko Samet ist nur 6½ km von Ban Phe entfernt, ungefähr 30 Minuten mit dem Boot. Das Inselchen ist sogar von literarischer Bedeutung, da Sunthon Phu, Thailands grosser Dichter des frühen 19. Jahrhunderts, die Insel als Schauplatz für seine berühmte Geschichte über Phra Apaimanee erwählte.

Am 1. Oktober 1981 erklärte die thailändische Regierung Khao Laem Ya und die Samet-Inselgruppe zum Nationalpark, der ausser Ko Samet auch die Inseln Kudi, Kruai, Kham und Plai Tin einschliesst.

Karte von Ko Samet

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Zentral-Thailand / Lopburi / Gebäude Phra Chao Hao

Dieses Gebäude im äußeren Bereich des Palastgeländes wurde von König Narai wahrscheinlich als private Audienzhalle erbaut.

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Zentral-Thailand / Lopburi / Phra Khlang Supharat

Ruinen
Photo: Phra Khlang Supharat

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Dies sind 12 Schatzhäuser, die von König Narai erbaut wurden, um den königlichen Schatz, aber auch Ware für den Handel mit ausländischen Kaufleuten, zu lagern.

Zentral-Thailand / Lopburi / Schrein des König Narai

Dieser Schrein erinnert an die Leistungen des König Narai, der Lopburi zur zweiten Hauptstadt Siams, und ganz allgemein zu einer wohlhabenden Stadt gemacht hatte.

Zentral-Thailand / Lopburi / Wijayen-Haus

Ruinen
Photo: Ruinen des Wijayen-Hauses.

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Das Wijayen-Haus wurde von König Narai als Wohnsitz für den Chevalier de Chaumont erbaut, den ersten französischen Botschafter in Thailand, der von König Ludwig XIV entsandt worden war. Später bewohnte Chao Phaya Wijayen (Constantine Phaulkon) das Haus, bis er wegen Hochverrats von König Petraja, dem Nachfolger König Narais, hingerichtet wurde. Es gibt mehrere zerstörte Gebäude auf dem Grundstück. Eines diente als römisch-katholische Kapelle, andere waren Wohnhäuser von Botschafter und Mitarbeitern.

Zentral-Thailand / Lopburi / San Phra Karn

Statue

Photo: Statue in San Phra Karn.

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Dieser Brahma-Schrein liegt gegenüber vom Phra Prang Sam Yot und er besteht aus zwei Teilen. Der alte Teil stammt aus der Khmer-Epoche und liegt heute in Ruinen. Der neue Teil besteht aus einem Gebäude, das im Jahre 1951 erbaut wurde; es beherbergt eine vierarmige Gottesfigur, die mit einem Buddhakopf ausgestattet ist und von vielen Menschen angebetet wird. Touristen finden in diesem Tempel in der Regel ihre Freude an den zahmen Affen, die sich über die Speisen hermachen, die der Gottesfigur geopfert werden.

Zentral-Thailand / Lopburi / Phra Prang Sam Yot

Prangs

Photo: Phra Prang Samyot in Lopburi

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Dieses Wahrzeichen Lopburis war einst eine Hindu-Schrein. Da der Schrein nur etwa 200 m vom Bahnhof entfernt ist, wird er von Touristen, die mit dem Zug ankommen, oft als erste Sehenswürdigkeit der Stadt besucht. Der Schrein wurde im Lopburi-Stil aus rötlichem Erdmaterial, sogenanntem Laterit, und Sandstein gebaut, und er ist mit Stuckarbeiten verziert. Die sich an den Schrein anschliessenden Prangs (Pagoden im Khmer-Stil) verdeutlichen symbolisch die Hindu-Dreieinigkeit des Brahma, Vishnu und Shiva. In der Regierungszeit des König Narai wurde der Schrein in einen buddhistischen Tempel umgearbeitet. Anzumerken ist, dass die Khmers, die lange das Lopburi-Gebiet beherrschten, zeitweise dem Hinduismus und zeitweise dem Buddhismus anhingen. Überhaupt waren die Khmers über viele Jahrhunderte die am meisten aus Indien beeinflusste Volksgruppe Südostasiens. So fanden zum Beispiel Sanskrit-Wörter ihren Weg in die Thai-Sprache nicht direkt aus Indien, sondern im Umweg über die Khmers (die heutigen Kambodschaner).

Zentral-Thailand / Lopburi / Halle Dusit Sawan Thanya Maha Prasat

Palast

Photo: Dusit Sawan Thanya Maha Prasat Hall.

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König Narai hat dieses Gebäude als Audienzhalle errichten lassen, um in repräsentativem Rahmen hohe ausländische Staatsgäste und Botschafter zu empfangen. Wahrscheinlich empfing er in dieser Halle Chevalier de Chaumont, den Abgesandten des französischen Königs Louis XIV. Das Gebäude weist einen gemischten europäisch-siamesischen Stil auf. So gibt es zum Beispiel Tür- und Fensterstürze im geraden siamesischen Stil und im europäischen Bogenstil. Dem Gebäude fehlt zwar heute das Dach, es wird aber angenommen, dass es einst mit einem typisch siamesischen gestaffelten Dach ausgestattet war, ähnlich den Dachstrukturen im Königspalast von Bangkok.

Zentral-Thailand / Lopburi / Phiman-Mongkut-Pavillon

Pavillon

Photo: Phiman-Mongkut-Pavillon.

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Dieses dreistöckige Ziegel-Gebäude wurde zu einem späteren Zeitpunkt errichtet als die meisten anderen Gebäude auf dem Palastgelände. Erbaut wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts von König Mongkut (Rama IV, regierte 1851-1868) und es diente dem Monarchen als Wohnsitz für die Zeit, in der er die Restaurierung des gesamten Komplexes persönlich überwachte.

Zentral-Thailand / Lopburi / Chanthon-Phisan-Pavillon

Pavillon

Photo: Chanthon-Phisan-Pavillon.

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Dieser Pavillon wurde als Wohnsitz König Narais im Jahr 1665 errichtet. Später, nachdem König Narai in den Suttha Sawan Pavillon umgezogen war, diente dieser Pavillon als Audienzhalle. Das Gebäude wurde in reinem Thai-Stil errichtet; es wird deshalb angenommen, dass keine französische Architekten am Bau beteiligt waren. Es wurde 1863 von König Mongkut restauriert und dient heute als Ausstellungshalle für archäologische Objekte und Kunst. Viele Buddha-Statuen aus der Lopburi-Epoche sind unter den Exponaten.

Zentral-Thailand / Lopburi / Narai-Rajanivet-Palast

Tor

Photo: Tor des Narai Rajanivet Palasts.

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Dieser Palast im Zentrum der Stadt, zwischen Ratchadamnoen Rd und Pratoo Chai Rd, nicht weit vom Bahnhof, wurde zwischen 1665 und 1677 von König Narai erbaut. Die meisten Gebäude auf dem Palastgelände stammen aus König Narais Epoche. Das gesamte Palastgelände wurde zum Nationalmuseum von Lopburi erklärt. Jeder einzelne Pavillon auf dem Palastgelände hat seine eigene interessante Geschichte.

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Zentral-Thailand / Lopburi / Reiseagentur

Lopburi wird während reiseagentur siebentägiger Thailand-Tour, sowie der sechstägigen reiseagentur Thailand Classique besucht.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Wat Chumphon

Wat

Photo: Wat Chumphon

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Dieses Wat an der Brücke vom Bahnhof zum Palast wurde von König Prasattong erbaut und später erneuert. Es gibt zwei Chedis.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Wat Nivet Thamaprawat

Interior

Photo: The interior of Wat Nivet Thamaprawat

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Dies ist ein bemerkenswertes Gebäude, das während König Chulalongkorns Zeit auf der äusseren Insel, südlich des Königspalastes errichtet wurde. Der Tempel wurde im gotischen Stil erbaut, und er ähnelt einer christlichen Kirche. Um diesen Tempel zu besuchen, muss der Chao-Phaya-Fluss überquert werden.

Zentral-Thailand / Bang Pa-In / König-Prasattong-Schrein

Schrein
Photo: König-Prasattong-Schrein

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Der König-Prasattong-Schrein am Rande des Sees wurde während König Chulalongkorns Regierungszeit erbaut.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Phra Thinang Withun Thatsana

Beobachtungsstand

Photo: Phra Thinang Withun Thatsana

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Dieses Bauwerk ist ein Beobachtungsstand auf einer kleinen Insel zwischen dem Phra Thinang Uthayan und dem Phra Thinang Wehat Chamrun. Man hat von hier einen guten Blick auf die umliegende Landschaft.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Phra Thinang Wehat Chamrun

Chinese-style building
Photo: Phra Thinang Wehat Chamrun

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Phra Thinang Wehat Chamrun ist ein im chinesischen Stil errichtetes Gebäude, das hauptsächlich in der kühlen Jahreszeit und in der Regenzeit benutzt wurde.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Phra Thinang Uthayan Phumisathian

Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Phra Thinang Uthayan Phumisathian

Building

Photo: Fully restored Phra Thinang Uthayan Phumisathian.

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Dieses Bauwerk wurde im Jahre 1938 von einem Feuer fast völlig zerstört. Früher diente es als Wohnsitz bei Hochwasser. Ein Ziegelfundament ist alles, was von dem Gebäude noch übrig ist.

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Zentral-Thailand / Bang Pa-In / Phra Thinang Warophat Piman

Pavillon

Photo: Phra Thinang Warophat Piman

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Dieser Pavillon ist neueren Datums. Er steht an der selben Stelle wie früher ein während König Mongkuts Regierungszeit erbauter Pavillon. König Mongkuts Pavillon hatte zwei Stockwerke; das obere enthielt die königlichen Gemächer; das untere Stockwerk diente als Empfangshalle. Das jetzige neuere Gebäude dient Staatsempfängen und anderen Zeremonien.